Fit fürs Klima – Tipps für den Garten
(akz-o) Heiße Sommer, lange Trockenphasen und milde Winter stellen Gärten zunehmend vor neue Herausforderungen. Klimafitte Gärten setzen auf robuste Pflanzen, schonenden Umgang mit Wasser und naturnahe Gestaltung. So entstehen grüne Oasen, die auch unter veränderten Bedingungen vital und attraktiv bleiben.

Eine zentrale Rolle spielen trockenheitsverträgliche Gehölze und Stauden. In der Broschüre „Zukunftsbäume für den Garten“ des Bundes deutscher Baumschulen e.V. werden Baumarten empfohlen, die mit Hitze und zeitweiliger Trockenheit gut zurechtkommen. Dazu zählen unter anderem die Felsenbirne, der Amberbaum, die Hopfenbuche oder die Blumen-Esche. Sie überzeugen nicht nur durch ihre Anpassungsfähigkeit, sondern auch durch Blütenreichtum, attraktiven Fruchtschmuck oder eindrucksvolle Herbstfärbung. Im Bereich der Sträucher gelten etwa Perückenstrauch oder Sanddorn als widerstandsfähig. Bei Stauden bewähren sich Arten wie Lavendel, Salbei, Fetthenne oder Steppen-Wolfsmilch. Sie sind an sonnige Standorte angepasst und benötigen vergleichsweise wenig Wasser.
Mulchen verbessert die Bodenstruktur
Ein wichtiger Baustein klimafreundlicher Gartengestaltung ist das Mulchen. Eine Abdeckung aus Rindenmulch, Holzhäckseln oder mineralischem Material wie Kies reduziert die Verdunstung deutlich und schützt den Boden vor starker Aufheizung. Gleichzeitig wird das Bodenleben gefördert, da Feuchtigkeit länger gehalten wird und Temperaturschwankungen geringer ausfallen. Organisches Mulchmaterial verbessert darüber hinaus langfristig die Bodenstruktur.
Angesichts zunehmender Trockenperioden gewinnt auch die Regenwassernutzung an Bedeutung. Regentonnen oder unterirdische Zisternen sammeln Niederschläge von Dachflächen und machen sie für Trockenzeiten verfügbar. Regenwasser ist kalkarm und für viele Pflanzen besonders gut geeignet. Wer Beete gezielt und durchdringend statt häufig und oberflächlich wässert, fördert zudem tiefreichende Wurzeln und erhöht die Widerstandskraft der Pflanzen.
Blühflächen statt Schottergärten
Im Zuge der Klimaanpassung rückt auch die Problematik versiegelter oder geschotterter Flächen in den Fokus. Schottergärten heizen sich stark auf, bieten kaum Lebensraum für Insekten und tragen wenig zur Kühlung des Umfelds bei. Ihr Rückbau eröffnet neue Möglichkeiten: Blühflächen mit trockenheitsverträglichen Stauden, strukturreiche Pflanzungen mit Gräsern und Gehölzen oder kleine Versickerungsflächen verbessern das Mikroklima spürbar. Selbst pflegeleichte Kiesbeete lassen sich naturnah gestalten, wenn sie mit robusten Pflanzen kombiniert werden.
Klimafitte Gärten verbinden Ästhetik mit ökologischer Verantwortung. Durch die Auswahl geeigneter Pflanzen, sparsamen Wassereinsatz und lebendige Bodenpflege entstehen nachhaltige Grünräume, die auch zukünftigen Wetterextremen standhalten und zugleich wertvollen Lebensraum für Tiere bieten.
Quelle: AkZ Presse – Aktueller Zeitungs- und Pressedienst Schiementz GmbH
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